Lektüre-Impressionen

Ein lesbares linguistisches Buch! Dorren nimmt uns auf eine Sprachenreise mit und im Gepäck sind die 20 grössten Sprachen der Welt, die die Hälfte der Weltbevölkerung spricht. Und es ist äusserst unterhaltsam - und informativ!

Man erfährt das Wichtigste über diese - für uns teilweise sehr "exotischen" - Sprachen. Und der Autor hat ein Fingerspitzengefühl für die Informationen, die wirklich notwendig sind und würzt das Ganze mit seinen eigenen Erfahrungen mit den Lernversuchen in diesen Sprachen.

Nicht nur für Linguisten und Sprachwissenschaftlerinnen ein notwendiges Buch, befreit es uns doch von der immer noch vorherrschenden eurozentrischen Sicht auf Sprachen und Mehrsprachigkeit.

Wenn man z.B. etwas über die verschiedenen Formalitätsebenen des Javanischen erfährt, die sechst Tonalitätsstufen des Vietnamesischen oder die "Umbaugeschichte" des Türkischen, so wird deutlich, dass Sprachen ein ungeheuer komplexes Gebilde sind, für das allgemeine GRundregeln zu finden doch sehr schwer ist.

Ein "Überflieger" schreibt ein faszinierendes Buch über "künstliche Intelligenz" aus philosophischer Sicht, und das durchaus lesbar! Das ist bei diesem aktuellen Thema überhaupt nicht oft der Fall. Der Überflieger, weil der Autor mit 20 Jahren promovierte. Die "künstliche Intelligenz" in Anführungszeichen, weil der Autor sehr deutlich macht, dass wir von etwas, das diesen Namen verdient, noch sehr weit entfernt ist. Das was hheute unter diesem Begriff verstanden wird, hat mit dem, was wir gemeinhin unter Intelligenz verstehen, wenig bis nichts zu tun. Es ist allein der Weg der riesigen Datenmengen (Neudeutsch: big data), die die Grundlage für Analysen unserer hochleistungsfähigen Computer bilden.

Intelligenz, selbst tierische, funktioniert komplett anders. Das Gehirn arbeitet mit "small data", also mit extrem wenig Daten und prognostiziert auf dieser Grundlage meist sehr folgerichtig und für unser Überleben richtig.

Dennoch: Der Autor zeigt am Schluss, was mit "big data" möglich und sinnvoll ist.

Ein Buch, das man sowohl den "freaks", "nerds" als auch den sonstwie Interessierten sehr empfehlen kann.

Als Sprachenforscher habe ich es schon geahnt: Wieder fällt ein Alleinstellungs-merkmal des Menschen! Was soll auch die Idee, dass wir etwas so Besonderes sind: Allein die Sprache unterscheide uns vom Tier! Lehrt uns doch die Evolutionstheorie, dass Nichts aus dem Nichts entsteht. Wieso soll dies dann für die menschliche Sprache anders sein.

Angela Stöger nimmt uns auf eine sehr angenehme Weise auf eine Reise mit in die Tierwelt und zeigt uns, wie bei vielen verschiedenen Tierarten gewisse Vorformen der menschlichen Kommunikation vorhanden sind: Der Vokalisierungsapparat, Lernen durch Imitation, die Bedeutung von Formanten, Kombination von Lauten mit Gesten, Kombination von Rufen (mit Bedeutung) mit einer neue Bedeutung, ...

Und dann wird sogar am Schluss noch die Frage der Musik gestreift: Die neuesten Annahmen gehen ja von einer sehr nahen Verwandtschaft von Musik und Sprache aus. Und die findet man jetzt sogar bei Tieren wieder!

Ein sehr verständlich geschriebenes Fachbuch, man könnte sagen: Fachprosa! Aber auch ein Buch nicht nur für Sprachwissenschaftler, sondern ebenso sehr für Naturbegeisterte - mit einer exzellenten Bibliografie. Absolut lesenswert!

Die Dokumentation einer Reihe von Konferenzen, die seit 2015 im Zweijahresrhythmus stattfinden. Das könnte es gewesen sein, jedoch ...

Mit diesen Konferenzen und besonders durch ihre Dokumentation wird etwas Innovatives sichtbar - ein integrativer Ansatz von Neurowissen-schaften und Fremdsprachendidaktik. Es geht nun nicht mehr, dass Kritiker meinen, das wissen wir ja alles schon, es sind nur Bestätigungen unserer Praxis, oder schlimmer noch: eigentlich können wir aus den Neurowissenschaften sehr wenig für die Fremdsprachendidaktik ableiten!

Im ersten Band wird noch deutlich, dass es erst ein Herantasten der Wissenschaftler/innen beider Disziplinen ist, aber schon in Band II und dann ganz besonders im dritten Band stellt man mit Erstaunen fest, dass inzwischen in den Neurowissenschaften intensiv mit fremdsprachen-didaktischen Fragestellungen gearbeitet wird.

Man darf neugierig sein, was weitere Tagungen erbringen werden!

Band II habe ich für "Fremdsprachen und Hochschule des AKS rezensiert.

Ein kleines, jedoch spannendes Buch: eine Weltgeschichte des Alphabets.

Wie kommt es zur Erfindung / Entwicklung eines so erfolgreichen "tools"? Bisher ging man immer davon aus, dass die Phönizer die Urform entwickelt hatten und die Griechen sie dann erflogreich ausgebaut hatten. Umso interessanter der neueste Stand der Forschung: Migranten vereinfachten radikal vor über 4000 Jahren (schon damals gab es Migration und dadurch Innovation) die komplizierten ägyptischen Hieroglyphen.

Eine wunderbare dreiteilige Dokumentation von "arte" - Die Sage der Schrift: Am Anfang war ein Stierkopf hat diese Zivilisationsgeschichte gezeigt, leider nicht mehr verfügbar!

Das Büchlein zeigt aber dies alles "durch das Medium der Schrift".

Ich möchte dieser Publikation möglichst viele Leser/innen wünschen!

Aktuell passend: Missing Link des Alphabets (NZZ am Sonntag, 6.6.2021, S. 51)

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Missing Link des Alphabets
Alphabeth_S_51_NZZ_am_Sonntag_2021-06-06
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Stefan Kölsch, einer der führenden Neurowissenschaftler im Bereich Musik (und auch aktiver Musiker!) legt hier ein allgemeinverständliches Buch vor, welches - wie der Untertitel verrät - die heilende Kraft der Musik zeigt.

Die vier Teile des Buches streifen verschiedenste Bereiche:

Teil 1 ist eine klare Absage an Steven Pinkers Aussage, Musik sei akustischer Käsekuchen, ein Genussmittel, hat aber keinen evolutionären Nutzen. Kölsch: Ohne Musik hätte der Mensch die Evolution nicht überstanden.

Teile 2 und 3 widmen sich den Emotionen. Sprache und Musik teilen sich weitestgehend die selben neuronalen Netzwerke, aber Sprache tranprotiert Bedeutung, Musik Emotionen (jeweils nicht ausschliesslich, aber schwerpunktmässig.

Abgerundet wird das Buch durch Teil 4, der sich den Fragen der Musiktherapie stellt.

Ein wichtiges Buch für alle, die Musik nicht einfach nur "konsumieren" wollen.

Ein Buch, welches in keiner Schulbibliothek fehlen sollte! Die hervorragende Verbindung von Theorie und Praxis, wie es selten gelingt.

Zu jedem Kapitel gibt es eine ausreichende theoretische Einführung und dann eine ganze Reihe von Übungen und Praxistipps.

Behandelt werden die zentralen Merkmale guten Unterrichts, die verschiedenen Formen des Unterrichtens (einschliesslich einer Rehabilitation der "direkten Instruktion" (Hattie sei gedankt!). Dann aber auch Themenbereiche, die gerade jetzt in der Zeit der Pandemie erneut relevant geworden sind: Kooperation , Projektarbeit, Lernen durch Spielen und dann auch das Dauerthema der Bewertung.

Insgesamt ein absolut gelungenes Buch!

Ein im positiven Sinne «gewohnter Blom»: sehr gut recherchiert, faszinierend geschrieben mit sehr vielen spannenden Seitensträngen. Was eine Geige so alles erzählen kann! Auch wenn das Rätsel um die Herkunft der Geige nicht vollumfänglich gelöst werden kann, wir kommen mit Hilfe des Erzählers sehr nahe an eine (mögliche) Wirklichkeit. Und wir erfahren sehr viel über vergangene Zeiten.

Ein Muss für jede Musikliebhaberin!

Siehe auch meine Rezension für die Zeitschrift «Glareana» der Schweizerischen Gesellschaft der Freunde alter Musikinstrumente (Heft 2, 2019, S. 67-70) (http://www.gefam.ch/de/glareana_de/)

Zur Rezension: langner - philipp blom

Wer sich mit der Intelligenzforschung etwas auskennt, hat schon davon gehört, dass Kraken eine hohe Intelligenz haben sollen. Wer daran noch zweifelt, wird durch dieses Buch eines Besseren belehrt. Nachdem die intelligenten Rabenvögel uns mit ihrem anders strukturierten Gehirn schon Konkurrenz in Bezug auf unsere «einzigartige» Intelligenz machten, wird es noch gravierender durch Lebewesen, die im eigentlichen gar kein (zentrales) Gehirn haben, sondern neuronale Netzwerke in den Tentakeln! Und trotzdem sind sie zu grossen Leistungen fähig!

Daneben ein Buch für den Schutz der Ozeane, des Lebensraumes (nicht nur) der Kraken.

Eine Wissenschaftlerin schreibt ein recht verständliches Buch – eine gewisse Seltenheit im deutschsprachigen Wissenschaftsraum!

Wir wissen es ja eigentlich alle, aber es kann nicht genug wiederholt werden: Bewegung ist für uns Balsam (nicht nur für das Gehirn im Alter).

Es handelt sich bei diesem Buch um die prägnante Zusammenfassung der verschiedensten neueren Ansätze zur Bewegungsforschung. Und die Autorin versteht es, mit klaren Grafiken und gutem Text uns diese Erkenntnisse nahezubringen. Nach der Lektüre gibt es nur eines: Bewegung!

Ein Buch, dem man wünschen würde, es wäre überflüssig. Aber es ist es nicht. Leider reiht es sich ebenfalls in die Bücher zur Bildungsmisere ein, die unsere Bildungspolitiker nicht lesen. Dabei zeigt der Autor präzise auf, wo der "Bildungsschuh" schon lange drückt, nicht erst seit den grossen Migrationsbewegungen.

Nach der Lektüre fragt man sich: Wie lange kann es sich unsere Gesellschaft noch leisten, eine derart grosse Bildungsungerechtigkeit zuzulassen?

Zu Beginn ist das Buch etwas spröde, aber in der zweiten Hälfte mehren sich konkrete Änderungsvorschläge. Deshalb hoch interessant!

Zum Beethovenjahr erscheinen ja viele Bücher, dieses hier ist aber etwas Spezielles: Die Besonderheit Beethovens wird ausschliesslich anhand seiner Sinfonien deutlich gemacht. Die Einführung zum Buch ist knapp, aber sehr informativ – Beethoven ist einer derjenigen, die in den Sinfonien (bis auf seine letzte) ohne Gesang auskommen, etwas das zu dieser Zeit für Hörer noch recht ungewohnt ist.

Der Hauptteil des Buches dann eine Darstellung und Interpretation der einzelnen Sinfonien mit ihren extremen Unterschieden, aber auch mit vielen Bezügen. Notenlesende finden dann Themenbeispiele, die den Zugang erleichtern. Der Titel ist gerechtfertigt!

Ein absolut faszinierendes Buch, von einem Linguisten, der es versteht, verständlich zu schreiben! Und zu welchem umfassenden Thema! Häufig beschränken sich Bücher zur Sprachentwicklung und -wandel ja auf unsere europäischen Sprachen, also die indoeuropäische Sprachenfamilie. Aber hier schreibt jemand, der profunde Kenntnisse über Sprachen ausserhalb unseres üblichen Horizonts hat: semitische Sprachen, Maori, australische Sprachen der Aborigines. 

Wie verläuft denn der Sprachwandel? Entwickeln sich unsere Sprachen (z.B. das Deutsche) tatsächlich immer in Richtung des Schlechten? Eben nicht!

Am Beispiel der semitischen Sprachen mit ihren Besonderheiten der konsonantischen Wurzeln zeigt Deutscher (einfache) Grundprinzipien des Sprachwandels. Und es ist schlicht genial, wie er mit Beispielen des Deutschen die Entwicklungen der semitischen Sprachen belegt!

Ein Buch eben nicht nur für Linguisten/innen - man kann ihm nur möglichst viele Lesende wünschen!

Je stärker sich die Bildungspolitik auf formalisierte Kompetenzbeschreibungen konzentriert und somit bisherige Bewertungskriterien am liebsten auf dem Müllhaufen der Geschichte verbannen würde, desto mehr nehmen Publikationen von Fachleuten zu, die genau dies zu Recht kritisieren. Nachdem schon Hans-Peter Klein (s.u.) das Kompetenzgeschwafel und seine Folgen gegeisselt hat, nimmt sich nun der Philosoph Christoph Türcke des Themas an. Vielleicht ist der Titel in Anlehnung an die "Götterdämmerung" gedacht. Wie Klein kritisiert er den "Kompetenzwahn", aber auch den "Inklusionswahn", dem die Lehrpersonen zunehmend ausgesetzt sind: Immer grössere Klassen mit dem Integrationsproblem (hohe Anteile von Lernenden mit Migrationshintergründen) und dann noch durch die gut gemeinte Auflösung der Sonderschulen je zwei Lernende mit Behinderungen (ich weiss: nicht politisch korrekt, aber treffend). Und auch der Philosoph macht deutlich, wie wichtig gerade in unserer (digitalen) Zeit die Lehrpersonen sind!
 Eine dringende Lektüre, besonders (aber nicht nur) für Bildungspolitiker.

Schon wieder ein Erziehungsbuch! mag manche/r denken! Aber ein dringend notwendiges!

In Zeiten überbordender digitaler "Erziehungsangebote", die die gestressten Eltern entlasten (sollen), zeigt der Autor, worauf es ankommt. Mit klaren Aussagen und Untersuchungsergebnissen wird deutlich, dass wir Kindern mittelfristig nichts Gutes tun, wenn wir sie vor den Herausforderungen des - auch schulischen - Alltags bewahren wollen.

Was heisst Stress bei Jugendlichen, wenn aufs Jahr umgerechnet täglich 3 Schulstunden mindestens 4 Stunden "soziale Netzwerke" gegenüberstehen! Oder wenn der Aktionsradius eines 8-jährigen in vier Generationen von 10 km auf 270 m reduziert wird! 

Anhand vieler solcher Beispiele wird deutlich, worauf es auch heute wirklich ankommt: Mut zur Erziehung (ohne gleich Tiger-Mummy zu sein!)

Der Titel mag/muss irritieren! Und das Inhaltsverzeichnis irritiert zuerst auch. Aber es wird schnell deutlich, dass der Autor Didaktiker der Biowissenschaften seine Gliederung entlang seiner Berufserfahrungen erstellte und seine Beispiele daher stammen.

Es lohnt sich die Beschäftigung mit diesem Buch, denn einerseits ist es mit Ironie und Sarkasmus gewürzt, andererseits legt es gerade dadurch den Finger auf die Wunden des (nicht nur) deutschen Bildungssystems. Jürgen Oelkers sagte einmal sinngemäss: Die Konzentration auf die Kompetenzen zeigt die fehlende Beschäftigung mit Inhalten. Und genau diese gehen an den Schulen verloren.

Als langjähriger Lehrer zeigt Klein, wie sich im Laufe der Jahre die Niveaus der Bildungsabschlüsse nach unten bewegten. Somit sind die Klagen der Hochschulen über fehlende Kenntnisse (Wissen!) entgegen vieler anderslautender Aussagen, doch berechtigt.

Eines der besten Bücher der letzten Jahre zur Gehirnforschung - sehr gut verständlich geschrieben und auf dem allerneuesten Stand der Forschung. Und es fehlt kein wichtiger Bereich! 

Gerade in der jetzigen Zeit mit ihrer teilweise hitzigen Diskussion um die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung tut ein ruhiger Blick sehr wohl - ein Blick auf unser wichtigstes Organ, welches noch lange nicht überflüssig werden wird.

Vergessen ist nichts Negatives! Was bringt das iMemory, also das digitale Gedächtnis wirklich? Und natürlich auch einige gute Anleitung zum Training unseres Gedächtnisses.

Ich kann diesem Buch nur viele Leser/innen wünschen!!

Ein faszinierendes Büchlein!

Dennoch: Ich wünschte, dass es nicht hätte geschrieben werden müssen! 

Nicht nur in Zeiten von Trump, der recht häufig vorkommt, generell leben wir in einer Zeit des Umbruchs, auch der Konventionen. Wir wissen nicht so recht, wie wir mit der neuen Öffentlichkeit in Zeiten der sozialen Netzwerke umgehen müssen.

Es ist sozusagen ein Knigge - revisited! Dabei sollte klar sein, dass der "Knigge" alles andere als einfach ein Anstandsbuch war und ist, genauso wenig wie der "Hacke" es sein will.

Ganz toll die eingestreuten Passagen der Diskussionen mit einem Freund, die sozusagen immer eine Art Korrektiv sind.

Auch wenn es besser wäre, wenn es nicht geschrieben hätte werden müssen: Ich wünsche dem schönen Büchlein viele Leser/innen!

Ein faszinierendes Buch des Verfassers von "Eine kurze Geschichte der Menschheit". Beschäftigt sich der Autor in der "kurzen Geschichte" mit der Vergangenheit, so wagt der Historiker in "Homo Deus" eine Geschichte der Gegenwart und der Zukunft. Auch wenn das vielleicht in der Historikerzunft nicht unbedingt goutiert wird, so ermöglicht dies Buch eine fundierte Auseinandersetzung mit den extrem schnellen Veränderungen unserer derzeitigen Gesellschaft.

Auch wenn vielleicht nicht alles so eintreten wird, wie hier dargestellt, so werden die Leser/innen hier gezwungen, sich mit den derzeitigen Trends auseinanderzusetzen. Und die skizzierte nahe Zukunft sieht (leider) nicht sehr rosig aus.

Ein wunderbares Buch, welches in leicht verständlicher Form die neuesten Erkenntnisse der Ornithologie zusammenträgt. Aus Sicht der Gehirnforschung interessant, da wir bisher nur den Rabenvögeln eine höhere Intelligenz zutrauten! Aber unsere gefiederten Freunde haben noch viel mehr zu bieten. Und dann noch für die Spracherwerbsforschung: Ganz starke Parallelen in den Strukturen der Singvogel-Gehirne und unseren! Schon erstaunlich, was mit Gehirnen, die keinen Neocortex aufweisen (darauf haben wir uns für unsere sogenannte Einzigartigkeit berufen!), an kognitiven Leistungen möglich ist.

 

https://www.rowohlt.de/hardcover/jennifer-ackerman-die-genies-der-luefte.html

Ein äusserst interessantes Buch, welches aufzeigt, wie die Jugendlichen, die vor dem Schulabschluss stehen, "tickt". Dabei handelt es sich um eine sehr differenzierte Sichtweise, die nicht einfach in die häufig zu findende negative Kritik verfällt. Es gelten in dieser Generation wieder Werte, die wir schon im Verschwinden geglaubt haben.

 

http://www.wiley-vch.de/de/?option=com_eshop&view=product&isbn=3-527-50807-4

 

Aus Schweizer Perspektive hier eine aktuelle Metastudie zum selben Thema:

http://tripleateam.ch/wp-content/uploads/2016/06/Generation_Z_Metastudie.pdf

Passend zum vorigen Buch ein ebenfalls hoffnungsvolles Buch: Das Sterben der Buchläden und der Plattengeschäfte ist wohl vorbei! Sogar Vinyl-Schallplatten werden - auch von der Generation Z - wieder gekauft. Das Taktile des Analogen ist dem virtuell Digitalen wohl doch überlegen.

 

http://www.residenzverlag.at/?m=30&o=2&id_title=1864